Herzlichen Glückwunsch! Dein Schwangerschaftstest war positiv und dein Frauenarzt hat die Schwangerschaft bestätigt. Hier ein paar hilfreiche Informationen für die kommenden Monate.

 

 

Schwangerenvorsorge:

 

Empfohlen sind, bei komplikationsloser Schwangerschaft, zunächst Vorsorgeuntersuchungen in einem Abstand von vier Wochen nach Bekanntwerden der Schwangerschaft, ab der 30. Schwangerschaftswoche in einem Abstand von zwei Wochen und bei Überschreitung des Geburtstermins schließlich alle zwei Tage.

Dazu solltest du wissen, dass die Schwangerschaftsvorsorge durch die Hebamme (bei risikolosen Schwangerschaftsverläufen) oder den Frauenarzt erfolgen kann. Es ist möglich, dieses auch zu kombinieren, d.h. im Wechsel zwischen deiner Hebamme und deinem Frauenarzt.

Laut der Mutterschaftsrichtlinien sind drei große Ultraschalluntersuchungen vorgesehen. Diese finden im Zeitraum der 9. - 12., 19. - 22. und 29. - 32. Schwangerschaftswoche statt und werden vom Frauenarzt durchgeführt.

Die Untersuchungen und Blutergebnisse werden im Mutterpass dokumentiert, den du bei deinem ersten Besuchen beim Frauenarzt bekommst. Diesen solltest du immer bei dir haben.

Die Schwangerschaftsvorsorgen sind in den Mutterschaftsrichtlinien festgelegt, welche du hier nachlesen kannst.

 

 

Mutterschutzgesetz:

 

Das Mutterschutzgesetz dient dem Schutze der Mutter und dem ungeborenen Kind am Arbeitsplatz. Jeder Arbeitgeber ist an dieses Gesetz gebunden. Hier kannst du es nachlesen.

 

 

Geburtsvorbereitungskurse:

 

Geburtsvorbereitungskurse dauern in der Regel acht Wochen und sollten ca. 4 - 6 Wochen vor dem Entbindungstermin abgeschlossen sein. Bitte bedenke, dass Kurse ausgebucht sein können und eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert wäre.

 

 

Nachsorge-Hebamme (Wochenbettbetreuung):

 

Wenn du nicht schon in der Schwangerenvorsorge eine Hebamme kennengelernt hast, die dich und dein Kind auch nach der Geburt betreut, ist aufgrund des Hebammenmagels ab der 7. Schwangerschaftswoche ein geeigneter Zeitpunkt, eine Hebamme für die Wochenbettbetreuung zu kontaktieren.

 

 

Anmeldung zur Geburt:

 

Wenn du dein Kind im Krankenhaus zur Welt bringen möchtest, solltest du dich über die verschiedenen Hamburger Krankenhäuser informieren. Alle Krankenhäuser bieten Informationsabende für werdende Eltern an. Die Termine hierfür findest du auf den Internetseiten der Krankenhäuser. Wenn du dich für eine Klinik entschieden hast, meldest du dich dort zur Geburt an. Dieses sollte, abhängig vom Krankenhaus, zwischen der 20. - 24. Schwangerschaftswoche geschehen. Hier findest du eine Übersicht über die Hamburger Geburtskliniken.

 

 

Klinikkoffer:

 

Ich packe meinen Koffer... dies ist ein Vorschlag für eine Packliste.

 

Zur Geburt:

 

- CDs (evtl. MP3-Player)

- Kleine Snacks, z.B. Müsliriegel, Bananen, Saft, evtl. Bonbons oder Kaugummi für den Geschmack

- ein bis zwei bequeme und weite Nachthemden (über den Po gehend ist praktisch)

- warme Socken

- Zopfgummi oder Haarspangen

- Fotoapparat (mit vollem Akku!)

 

Auf der Station:

 

- zwei bis drei Schlafanzüge / Nachthemden (durchgehend aufknöpfbar ist hilfreich)

- Socken

- Bademantel

- Jogginganzug

- Still - BHs, Stilleinlagen

- Unterhosen (für diese Tage dürfen es gerne "Omi-Schlüpfer" aus Baumwolle sein)

- Hausschuhe

- Flip Flops zum Duschen

- drei Handtücher (bei Bedarf Waschlappen)

- Toilettenartikel

- Persönliche Dinge

- Kleidung und ein Paar feste Schuhe für die Entlassung

 

Für das Kind:

 

- Babykleidung für die Entlassung (Body, Hemdchen, Strampler, Mützchen, Socken und Jacke für draußen)

- Babydecke

- Autositz

 

Und den Mutterpass nicht vergessen!

 

Im Allgemeinen werden von den Hamburger Krankenhäusern Damenbinden sowie Babykleidung, Windeln und bei Bedarf Flaschen für die Zeit des Aufenthaltes gestellt.

In der Regel ist es sinnvoll, den Koffer früh genug, also ca. in der 34. Schwangerschaftswoche, zu packen.

 

 

Elternzeit und Elterngeld:

 

Ein Anspruch auf Elternzeit besteht für jeden Elternteil zur Betreuung und Erziehung seines Kindes bis zur Vollendung dessen dritten Lebensjahres.

Das Elterngeld macht es für Mütter und Väter einfacher, vorübergehend ganz oder auch nur teilweise auf eine Erwerbstätigkeit zu verzichten und so mehr Zeit für die Betreuung ihres Kindes zu haben. Mehr Informationen findet ihr hier.

 

 

Rückbildungskurs:

 

Der Kurs beginnt frühestens 6-8 Wochen nach Entbindung. Man sollte sich in Hamburg bereits in der Schwangerschaft darum kümmern.